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Übersetzungen [21]

Die erlesenste Dame im Land

Verbundene Lehrreden 47.20

2. Das Kapitel bei Nāḷandā

Die erlesenste Dame im Land

So habe ich es gehört:

Einmal hielt sich der Buddha im Land der Sumbher auf, bei dem Marktflecken der Sumbher mit Namen Sedaka.

Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:

„Mönche und Nonnen!“

„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie.

Der Buddha sagte:

„Mönche und Nonnen, angenommen, auf den Ruf: ‚Die erlesenste Dame im Land! Die erlesenste Dame im Land!‘, würde sich eine große Menschenmenge versammeln.

Und die erlesenste Dame im Land würde auf äußerst mitreißende Art tanzen und singen.

Auf den Ruf: ‚Die erlesenste Dame im Land tanzt und singt! Die erlesenste Dame im Land tanzt und singt!‘, würde sich eine noch größere Menschenmenge versammeln.

Dann käme da ein Mensch, der leben wollte und nicht sterben, der Glück wollte und vor Schmerz zurückschreckte.

Man sagte zu ihm:

‚He, Mann, hier ist eine Schüssel, die bis an den Rand mit Öl gefüllt ist. Du musst sie zwischen dieser großen Menschenmenge und der erlesenste Dame im Land hindurch tragen.

Und ein Mann mit gezogenem Schwert wird direkt hinter dir gehen.

Sobald du einen Tropfen verschüttest, wird er dir auf der Stelle den Kopf abschlagen.‘

Was meint ihr, Mönche und Nonnen?

Würde dieser Mensch den Geist von der Schüssel mit Öl abwenden und sich von Dingen um ihn herum ablenken lassen?“

„Nein, Herr.“

„Ich habe mir dieses Gleichnis ausgedacht, um etwas deutlich zu machen.

Und das ist die Bedeutung:

‚Eine Schüssel, die bis an den Rand mit Öl gefüllt ist‘, ist ein Ausdruck für die Achtsamkeit auf den Körper.

Daher sollt ihr euch so schulen:

‚Wir wollen die Achtsamkeit auf den Körper entwickeln und mehren, sie zu unserem Fahrzeug und unserer Grundlage machen, sie hochhalten, festigen und richtig umsetzen.‘

So sollt ihr euch schulen.“

Kommentar [1]