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Übersetzungen [19]

Niedergang

Verbundene Lehrreden 47.23

3. Das Kapitel über Tugend und Beständigkeit

Niedergang

Einmal hielten sich der Ehrwürdige Ānanda und der Ehrwürdige Bhadda bei Pāṭaliputta im Hühnerkloster auf.

Da kam der Ehrwürdige Bhadda am späten Nachmittag aus seiner Klausur, ging zum Ehrwürdigen Ānanda und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zu Ānanda:

„Was ist der Grund, geehrter Ānanda, was ist die Ursache, dass die wahre Lehre verkümmert?

Und was ist der Grund, was ist die Ursache, dass die wahre Lehre nicht verkümmert?“

„Gut, gut, geehrter Bhadda!

Deine Herangehensweise und deine Formulierung sind vortrefflich, und es ist eine gute Frage.

Denn du hast gefragt:

‚Was ist der Grund, geehrter Ānanda, was ist die Ursache, dass die wahre Lehre verkümmert?

Und was ist der Grund, was ist die Ursache, dass die wahre Lehre nicht verkümmert?‘“

„Ja, Geehrter.“

„Wenn die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation nicht entwickelt und gemehrt werden, verkümmert die wahre Lehre.

Wenn die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelt und gemehrt werden, verkümmert die wahre Lehre nicht.

Welche vier?

Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.

Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet …

indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet …

indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.

Wenn diese vier Arten der Achtsamkeitsmeditation nicht entwickelt und gemehrt werden, verkümmert die wahre Lehre.

Und wenn diese vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelt und gemehrt werden, verkümmert die wahre Lehre nicht.“

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