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Übersetzungen [19]

Ein gewisser Brahmane

Verbundene Lehrreden 47.25

3. Das Kapitel über Tugend und Beständigkeit

Ein gewisser Brahmane

So habe ich es gehört:

Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Da ging ein gewisser Brahmane zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten setzte er sich zur Seite hin und sagte zum Buddha:

„Was ist der Grund, werter Gotama, was ist die Ursache, dass die wahre Lehre nach dem vollkommenen Verlöschen des Klargewordenen nicht lange besteht?

Und was ist der Grund, was ist die Ursache, dass die wahre Lehre nach dem vollkommenen Verlöschen des Klargewordenen lange besteht?“

„Brahmane, wenn die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation nicht entwickelt und gemehrt werden, besteht die wahre Lehre nach dem vollkommenen Verlöschen des Klargewordenen nicht lange.

Wenn die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelt und gemehrt werden, besteht die wahre Lehre nach dem vollkommenen Verlöschen des Klargewordenen lange.

Welche vier?

Da meditiert ein Mönch, indem er einen Aspekt des Körpers beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.

Er meditiert, indem er einen Aspekt der Gefühle beobachtet …

indem er einen Aspekt des Geistes beobachtet …

indem er einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtet – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.

Wenn diese vier Arten der Achtsamkeitsmeditation nicht entwickelt und gemehrt werden, besteht die wahre Lehre nach dem vollkommenen Verlöschen des Klargewordenen nicht lange.

Und wenn diese vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelt und gemehrt werden, besteht die wahre Lehre nach dem vollkommenen Verlöschen des Klargewordenen lange.“

Darauf sagte der Brahmane zum Buddha:

„Vortrefflich, werter Gotama! Vortrefflich! …

Von diesem Tag an soll der werte Gotama mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“

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