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Übersetzungen [18]

Zügelung gemäß der Ordenssatzung

Verbundene Lehrreden 47.46

5. Das Kapitel über das, das frei vom Tod ist

Zügelung in der Ordenssatzung

Da ging ein Mönch zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

„Herr, dass der Buddha mir in kurzer Form eine Dhammaunterweisung gebe. Wenn ich sie gehört habe, werde ich allein leben, zurückgezogen, beflissen, eifrig und entschlossen.“

„Nun, Mönch, du sollst den Ausgangspunkt für taugliche Eigenschaften läutern.

Was ist der Ausgangspunkt für taugliche Eigenschaften?

Lebe gezügelt in der Ordenssatzung, verhalte dich angemessen und suche an angemessenen Orten um Almosen nach. Sieh die Gefahr im kleinsten Fehler und halte die Schulungsregeln ein, die du aufgenommen hast.

Wenn das getan ist, sollst du die vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickeln, abhängig von Tugend und gegründet auf Tugend.

Welche vier?

Meditiere, indem du einen Aspekt des Körpers beobachtest – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.

Meditiere, indem du einen Aspekt der Gefühle beobachtest …

indem du einen Aspekt des Geistes beobachtest …

indem du einen Aspekt der natürlichen Gesetzmäßigkeiten beobachtest – eifrig, bewusst und achtsam, frei von Begehrlichkeit und Verdrießlichkeit gegenüber der Welt.

Wenn du so diese vier Arten der Achtsamkeitsmeditation entwickelst, abhängig von Tugend und gegründet auf Tugend, kannst du bei tauglichen Eigenschaften nur Wachstum erwarten, keinen Niedergang, bei Tag oder Nacht.“

Da begrüßte jener Mönch die Worte des Buddha und stimmte ihm zu. Er erhob sich von seinem Sitz, verbeugte sich, umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und ging.

Da gelangte jener Mönch, als er allein lebte, zurückgezogen, beflissen, eifrig und entschlossen, bald in eben diesem Leben zum äußersten Höhepunkt des geistlichen Lebens. Er lebte an dem Ziel, das er durch eigene Einsicht erkannt hatte, für welches ehrbare Menschen zu Recht aus dem Haus fortziehen ins hauslose Leben.

Er verstand: „Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.“

Und jener Mönch wurde einer der Vollendeten.

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