Verbundene Lehrreden 48.39
4. Das Kapitel über die Fähigkeit des Wohlseins
Das Gleichnis von den Reibhölzern
„Mönche und Nonnen, es gibt fünf Fähigkeiten.
Welche fünf?
Die Fähigkeit des Wohlseins, des Schmerzes, der Fröhlichkeit, der Traurigkeit und des Gleichmuts.
Die Fähigkeit des Wohlseins entsteht in Abhängigkeit von einem Kontakt, der als angenehm zu erleben ist.
Wenn man in einem Zustand des Wohlseins ist, versteht man: ‚Ich bin in einem Zustand des Wohlseins.‘
Man weiß: ‚Mit dem Aufhören dieses Kontakts, der als angenehm zu erleben ist, hört die entsprechende Fähigkeit des Wohlseins auf und vergeht.‘
Die Fähigkeit des Schmerzes entsteht in Abhängigkeit von einem Kontakt, der als schmerzhaft zu erleben ist.
Wenn man in einem Zustand des Schmerzes ist, versteht man: ‚Ich bin in einem Zustand des Schmerzes.‘
Man weiß: ‚Mit dem Aufhören dieses Kontakts, der als schmerzhaft zu erleben ist, hört die entsprechende Fähigkeit des Schmerzes auf und vergeht.‘
Die Fähigkeit der Fröhlichkeit entsteht in Abhängigkeit von einem Kontakt, der als fröhlich zu erleben ist.
Wenn man in einem Zustand der Fröhlichkeit ist, versteht man: ‚Ich bin in einem Zustand der Fröhlichkeit.‘
Man weiß: ‚Mit dem Aufhören dieses Kontakts, der als fröhlich zu erleben ist, hört die entsprechende Fähigkeit der Fröhlichkeit auf und vergeht.‘
Die Fähigkeit der Traurigkeit entsteht in Abhängigkeit von einem Kontakt, der als traurig zu erleben ist.
Wenn man in einem Zustand der Traurigkeit ist, versteht man: ‚Ich bin in einem Zustand der Traurigkeit.‘
Man weiß: ‚Mit dem Aufhören dieses Kontakts, der als traurig zu erleben ist, hört die entsprechende Fähigkeit der Traurigkeit auf und vergeht.‘
Die Fähigkeit des Gleichmuts entsteht in Abhängigkeit von einem Kontakt, der als gleichmütig zu erleben ist.
Wenn man in einem Zustand des Gleichmuts ist, versteht man: ‚Ich bin in einem Zustand des Gleichmuts.‘
Man weiß: ‚Mit dem Aufhören dieses Kontakts, der als gleichmütig zu erleben ist, hört die entsprechende Fähigkeit des Gleichmuts auf und vergeht.‘
Wie wenn man zwei Hölzer aneinander reibt: Hitze entsteht und eine Flamme wird entzündet. Aber wenn man die Hölzer trennt und zur Seite legt, hört die entsprechende Hitze auf und vergeht.
Ebenso entsteht die Fähigkeit des Wohlseins in Abhängigkeit von einem Kontakt, der als angenehm zu erleben ist.
Wenn man in einem Zustand des Wohlseins ist, versteht man: ‚Ich bin in einem Zustand des Wohlseins.‘
Man weiß: ‚Mit dem Aufhören dieses Kontakts, der als angenehm zu erleben ist, hört die entsprechende Fähigkeit des Wohlseins auf und vergeht.‘
Die Fähigkeit des Schmerzes …
Die Fähigkeit der Fröhlichkeit …
Die Fähigkeit der Traurigkeit …
Die Fähigkeit des Gleichmuts entsteht in Abhängigkeit von einem Kontakt, der als gleichmütig zu erleben ist.
Wenn man in einem Zustand des Gleichmuts ist, versteht man: ‚Ich bin in einem Zustand des Gleichmuts.‘
Man weiß: ‚Mit dem Aufhören dieses Kontakts, der als gleichmütig zu erleben ist, hört die entsprechende Fähigkeit des Gleichmuts auf und vergeht.‘“
Kommentar [1]
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