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Übersetzungen [22]

Mit Āḷavikā

Verbundene Lehrreden 5.1

1. Das Kapitel mit Nonnen

Mit Āḷavikā

So habe ich es gehört:

Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.

Da kleidete die Nonne Āḷavikā sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Sāvatthī zum Almosengang.

Sie zog um Almosen durch Sāvatthī. Nach dem Essen, als sie vom Almosengang zurückkam, ging sie in den Finsteren Wald, um sich zurückzuziehen.

Und Māra der Böse wollte der Nonne Āḷavikā Furcht und Entsetzen einjagen, dass sich ihr die Haare sträubten, er wollte sie aus der Versenkung reißen; da ging zu ihr und redete sie mit einer Strophe an:

„Es gibt aus der Welt kein Entrinnen,

was soll dir deine Zurückgezogenheit da bringen?

Ergötze dich an erotischer Wonne,

damit du es später nicht bereust.“

Da dachte die Nonne Āḷavikā:

„Wer spricht diese Strophe, ein Mensch oder ein nicht-menschliches Wesen?“

Dann dachte sie:

„Das ist Māra der Böse, er will mir Furcht und Entsetzen einjagen, dass sich mir die Haare sträuben, er will mich aus der Versenkung reißen!“

Und Āḷavikā, in dem Wissen, dass es Māra der Böse war, antwortete ihm mit einer Strophe:

„Es gibt aus der Welt ein Entrinnen,

mit meiner Weisheit habe ich es selbst erfahren.

Oh Böser, Verwandter der Nachlässigen,

diesen Zustand kennst du nicht.

Sinnenfreuden sind wie Schwerter und Lanzen,

die Aggregate sind der Hackklotz dazu.

Was du erotische Wonne nennst,

ist nun kein Genuss für mich.“

Da dachte Māra der Böse: „Die Nonne Āḷavikā kennt mich!“ Elend und traurig verschwand er eben dort.

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