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Übersetzungen [22]

Mit Selā

Verbundene Lehrreden 5.9

1. Das Kapitel mit Nonnen

Mit Selā

In Sāvatthī.

Da kleidete die Nonne Selā sich am Morgen an …

und setzte sich an den Fuß eines Baumes, um zu meditieren.

Und Māra der Böse wollte der Nonne Selā Furcht und Entsetzen einjagen, dass sich ihr die Haare sträubten …

da ging zu ihr und redete sie mit einer Strophe an:

„Wer schuf diese Puppe?

Wo ist der, der sie machte?

Wo ist die Puppe entstanden?

Und wo hört sie auf?“

Da dachte die Nonne Selā:

„Wer spricht diese Strophe, ein Mensch oder ein nicht-menschliches Wesen?“

Dann dachte sie:

„Das ist Māra der Böse, er will mir Furcht und Entsetzen einjagen, dass sich mir die Haare sträuben, er will mich aus der Versenkung reißen!“

Und Selā, in dem Wissen, dass es Māra der Böse war, antwortete ihm mit einer Strophe:

„Diese Puppe ist nicht selbst gemacht,

noch hat jemand anderes diese Düsternis gemacht.

Sie kommt aus einem Grund zustande

und hört auf, wenn der Grund sich auflöst.

Sie ist wie ein Same,

der auf ein Feld gesät wurde: Er wächst,

indem er sich auf die Nährstoffe des Bodens

und auf die Feuchtigkeit stützt.

Ebenso entstehen die Aggregate und Elemente

und diese sechs Sinnesfelder

aus einem Grund,

und sie hören auf, wenn der Grund sich auflöst.“

Da dachte Māra der Böse: „Die Nonne Selā kennt mich!“ Elend und traurig verschwand er eben dort.

Kommentar [1]