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Übersetzungen [17]

Mit Mahānāma (1)

Verbundene Lehrreden 55.21

3. Das Kapitel mit Sarakāni

Mit Mahānāma (1)

So habe ich es gehört:

Einmal hielt sich der Buddha im Land der Sakyer bei Kapilavatthu auf, im Banyanbaum-Kloster.

Da ging der Sakyer Mahānāma zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

„Herr, dieses Kapilavatthu ist erfolgreich, blühend, dicht bevölkert und voller Menschen, mit gedrängt vollen Sackgassen.

Am späten Nachmittag, nachdem ich dem Buddha oder einem der verehrten Mönche meine Aufwartung gemacht habe, betrete ich Kapilavatthu.

Da begegne ich einem verirrten Elefanten,

einem verirrten Pferd,

einem verirrten Wagen,

einem verirrten Karren

oder einem verirrten Menschen.

Zu dieser Zeit verliere ich die Achtsamkeit in Bezug auf den Buddha, die Lehre und den Saṅgha.

Ich denke:

‚Wenn ich zu dieser Zeit sterben würde, wo würde ich im nächsten Leben wiedergeboren?‘“

„Hab keine Furcht, Mahānāma, hab keine Furcht!

Dein Tod wird kein schlechter sein; dein Sterben wird kein schlechtes sein.

Da ist jemandes Geist schon lange von Vertrauen, Tugend, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit durchdrungen. Sein Körper ist geformt, besteht aus den vier Grundzuständen, wurde von Mutter und Vater gezeugt, mit Reis und Brei aufgebaut und muss vergehen, sich abnutzen und dahinschwinden, muss aufgelöst und zerstört werden.

Eben hier wird er von Krähen, Geiern, Habichten, Hunden, Schakalen und vielen Arten von Kleintieren gefressen.

Aber sein Geist steigt auf, auf dem Weg zu einem höheren Ort.

Wie wenn ein Mensch einen Krug mit Ghee oder Öl in einem tiefen See versenken und dort zerbrechen würde.

Die Scherben und Splitter würden herabsinken und das Ghee oder Öl würde aufsteigen, auf dem Weg zu einem höheren Ort.

Ebenso ist da jemandes Geist schon lange von Vertrauen, Tugend, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit durchdrungen. Sein Körper ist geformt, besteht aus den vier Grundzuständen, wurde von Mutter und Vater gezeugt, mit Reis und Brei aufgebaut und muss vergehen, sich abnutzen und dahinschwinden, muss aufgelöst und zerstört werden.

Eben hier wird er von Krähen, Geiern, Habichten, Hunden, Schakalen und vielen Arten von Kleintieren gefressen.

Aber sein Geist steigt auf, auf dem Weg zu einem höheren Ort.

Dein Geist, Mahānāma, ist schon lange von Vertrauen, Tugend, Gelehrsamkeit, Großzügigkeit und Weisheit durchdrungen.

Hab keine Furcht, Mahānāma, hab keine Furcht!

Dein Tod wird kein schlechter sein; dein Sterben wird kein schlechtes sein.“

Kommentar [1]