In Kapilavatthu.
Da nun begab sich der Sakkerfürst Mahānamo zum Sakkerfürsten Godhā und sprach zu ihm:
„Wie viele Eigenschaften, Godhā, muß eine Person erworben haben, damit du sie als Stromeingetretenen anerkennst, dem Verderben entronnen, zielbewußt der vollen Erwachung entgegeneilend“?
„Drei Eigenschaften, Mahānamo, muß eine Person erworben haben, damit ich sie als Stromeingetretenen anerkennen kann, dem Verderben entronnen, zielbewußt der vollen Erwachung entgegeneilend. Welchen dreien? Da hat, Mahānamo, ein edler Jünger beim Erwachten, der Lehre, der Jüngerschaft unbeirrbare Klarheit erworben. Und du, Mahānāmo, wie viele Eigenschaften muß eine Person erworben haben, damit du sie als Stromeingetretenen anerkennst, dem Verderben entronnen, zielbewußt der vollen Erwachung entgegeneilend“?
„Vier Eigenschaften, lieber Godhā, muß eine Person erworben haben, damit ich sie als Stromeingetretenen anerkennen kann, dem Verderben entronnen, zielbewußt der vollen Erwachung entgegeneilend. Welchen vier? Da hat, Godha, ein edler Jünger beim Erwachten, der Lehre, der Jüngerschaft unbeirrbare Klarheit erworben, und er hat die Tugenden, die den Edlen lieb sind, erworben“.
„Komm mit, Mahānamo, komm mit, Mahānāmo! Der Erhabene wird zu unterscheiden wissen, wer diese Eigenschaften erworben hat und wer sie nicht erworben hat“.
„Auf denn, Godhā, laß uns zum Erhabenen hingehen. Dort wollen wir diese Angelegenheit besprechen“.
Da begaben sich der Sakkerfürst Mahānamo und der Sakkerfürst Godhā zum Erhabenen, begrüßten ihn und setzten sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend, wandte sich der Sakkerfürst Mahānāmo an den Erhabenen, berichtete ihm die ganze Angelegenheit und sprach:
„Wenn da, o Herr, eine Lehrfrage aufkäme und der Erhabene stünde auf der einen Seite und auf der anderen Seite stünde der Mönchsorden oder der Mönchs- und Nonnenorden oder beide Orden und die Laienanhänger oder beide Orden, die Laienanhänger und die Laienanhängerinnen oder diese vier Versammlungen und die Welt mit ihren Göttern, ihren Māros und Brahmas, ihrer Schar von Asketen und Brahmanen, mit ihren Göttern und Menschen ich stünde immer auf Seiten des Erhabenen: so klar, o Herr, möge mich der Erhabene betrachten“.
„Was hast du, Godha, darauf dem Sakkerfürsten Mahānamo zu erwidern“?
„Darauf habe ich, o Herr, dem Sakkerfürsten Mahānāmo nicht das geringste zu erwidern, außer daß es trefflich und heilsam ist“.
Kommentar [1]
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