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Übersetzungen [15]

Das Gleichnis vom Berge (4–5)

„Gleichwie, ihr Mönche, wenn da ein Mann auf dem Himalaya, dem König der Berge, sieben senfkorngroße Kiesel hinlegen würde. Oder wenn der Himalaya, der König der Berge, versiegte und aufgebraucht würde und nur sieben senfkerngroße Kiesel übrig blieben. Was meint ihr, ihr Mönche, was ist da mehr“?

„Dieser Himalaya, der König der Berge, ist mehr: wenig nur sind die sieben dort hingelegten senfkorngroßen Kiesel. Oder das, was vom Himalaya, dem König der Berge, versiegt und aufgebraucht ist, ist mehr: wenig nur sind die übrig gebliebenen sieben senfkorngroßen Kiesel“.

„Ebenso nun auch, ihr Mönche, hat ein edler Jünger, der in Ansicht bewährt ist, eine Person, die die Zeit gemeistert hat, viel mehr Leiden versiegt und aufgebraucht. Wenig nur ist noch übrig: Es zählt nicht, es kann nicht verglichen werden. Es ist nicht ein Bruchteil im Vergleich zur früheren Leidensmasse, die versiegt und aufgebraucht ist, nämlich noch höchstens sieben Leben für den, der erkennt: ‚Das ist das Leiden, das ist die Leidensentwicklung, das ist die Leidensauflösung, das ist das zur Leidensauflösung führende Vorgehen‘.

Daher habt ihr euch, meine Mönche, anzustrengen, um zu erkennen: ‚Das ist das Leiden, das ist die Leidensentwicklung, das ist die Leidensauflösung, das ist das zur Leidensauflösung führende Vorgehen‘“.

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