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Übersetzungen [17]

Gut gesprochene Worte

Verbundene Lehrreden 8.5

1. Das Kapitel mit Vaṅgīsa

Gut gesprochene Worte

In Sāvatthī.

Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen:

„Mönche und Nonnen!“

„Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie.

Der Buddha sagte:

„Mönche und Nonnen, eine Rede, die vier Faktoren besitzt, ist gut gesprochen, nicht schlecht gesprochen. Sie ist ohne Tadel und wird von vernünftigen Menschen nicht getadelt.

Welche vier?

Da spricht ein Mönch gut, nicht schlecht; er spricht prinzipientreu, nicht prinzipienlos; er spricht angenehm, nicht unangenehm; und er spricht die Wahrheit, nicht die Unwahrheit.

Eine Rede, die diese vier Faktoren besitzt, ist gut gesprochen, nicht schlecht gesprochen. Sie ist ohne Tadel und wird von vernünftigen Menschen nicht getadelt.“

Das sagte der Buddha.

Und der Heilige, der Lehrer, fuhr fort:

„Gute Menschen sagen, gut gesprochene Worte seien die höchsten;

zum Zweiten, sprich prinzipientreu, nicht prinzipienlos;

zum Dritten, sprich angenehm, nicht unangenehm;

und zum Vierten, sprich die Wahrheit, nicht die Unwahrheit.“

Da erhob sich der Ehrwürdige Vaṅgīsa von seinem Sitz, ordnete seine Robe über einer Schulter, erhob seine zusammengelegten Hände zum Buddha und sagte:

„Mir fällt etwas ein, Gesegneter! Mir fällt etwas ein, Heiliger!“

„So sag, was dir einfällt“, sagte der Buddha.

Da rühmte der Ehrwürdige Vaṅgīsa den Buddha unter dessen Augen mit passenden Strophen:

„Sprich nur solche Worte,

die weder dich selbst

noch andere verletzen;

solche Rede ist wahrlich gut gesprochen.

Sprich nur angenehme Worte,

Worte, die man gern willkommen heißt.

Angenehm sind Worte,

die anderen nichts Böses bringen.

Die Wahrheit selbst ist das unsterbliche Wort:

Das ist eine Lehre von alters her.

Gute Menschen sagen, die Lehre und die Bedeutung

seien auf Wahrheit gegründet.

Die Worte, die vom Buddha gesprochen sind,

um das Refugium zu finden, das Erlöschen.

um dem Leiden ein Ende zu machen:

Das ist wirklich die höchste Rede.“

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