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Übersetzungen [11]

Sabbakāmi

Strophen der altehrwürdigen Mönche 6.14

Das Sechserbuch

1. Das erste Kapitel

Sabbakāmi

Dieser Körper mit zwei Beinen ist schmutzig und stinkt,

von allen Seiten riecht er,

gefüllt mit verschiedenen Kadavern,

und er wird doch so umsorgt!

Wie ein scheues Wild in einer Falle,

wie einen Fisch an einem Haken,

wie eine Meerkatze mit Teer –

so fangen sie einen gewöhnlichen Menschen.

Bilder, Töne, Gerüche, Geschmäcke

und Berührungen, dem Geist gefällig:

Diese fünf Sinnesreize

zeigen sich am Körper einer Frau.

Diese gewöhnlichen Menschen, deren Geist voller Wollust ist,

die solchen Frauen nachlaufen,

sie vermehren die Schrecken des Leichenfeldes

und häufen künftige Leben an.

Jemand, der achtsam ist

und sie meidet,

wie er einen Schlangenkopf mit dem Fuß meidet,

geht über das Klammern an der Welt hinaus.

Als ich die Nachteile der Sinnenfreuden sah,

als ich Entsagung als Refugium sah,

entrann ich allen Sinnenfreuden

und erreichte die Auflösung der Befleckungen.

Kommentar [1]