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Übersetzungen [11]

Kulla

Strophen der altehrwürdigen Mönche 6.4

Das Sechserbuch

1. Das erste Kapitel

Kulla

Ich, Kulla, ging zu einem Leichenfeld,

wo ich den verlassenen Körper einer Frau sah,

weggeworfen auf ein Leichenfeld,

voller Maden, die daran fraßen.

„Kulla, betrachte diesen Sack voll Knochen

als krank, schmutzig und faul;

es sickert und quillt aus ihm heraus,

dem Toren eine Lust.“

Ich nahm die Lehre als Spiegel,

um zu Erkennen und Sehen zu gelangen.

Ich betrachtete diesen Körper,

hohl innen und außen:

Wie dieses ist, so ist jenes,

wie jenes ist, so ist dieses;

wie unten, so oben,

wie oben, so unten;

wie bei Tag, so bei Nacht,

wie bei Nacht, so bei Tag;

wie davor, so dahinter;

wie dahinter, so davor;

Selbst die Musik eines fünfköpfigen Orchesters

kann nicht solchen Genuss bringen,

wie wenn man mit geeintem Geist

richtig den Dhamma klar sieht.

Kommentar [1]