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Übersetzungen [19]

Subhā, die Tochter des Schmieds

Strophen der altehrwürdigen Nonnen 13.5

Das Zwanzigerbuch

Subhā, die Tochter des Schmieds

„Ich war so jung, meine Kleider rein,

da hörte ich die Lehre.

Da ich beflissen war,

verstand ich die Wahrheit

und entwickelte Widerwillen

gegen alle Sinnenfreuden.

Ich erkannte die Gefahr in substanzieller Wirklichkeit

und sehnte mich nach Entsagung.

Meinen Familienkreis gab ich auf,

abhängige Diener und Arbeiter

und die blühenden Dorffelder,

so entzückend und schön,

und zog fort;

kein geringes Vermögen war das.

Da ich so fortgezogen bin

voll Vertrauen zur wahren Lehre, die so gut verkündet ist,

da ich nichts zu besitzen wünsche,

wäre es nicht angebracht,

wieder Gold und Zahlungsmittel zu nehmen,

nachdem ich es bereits losgeworden bin.

Zahlungsmittel oder Gold

führen nicht zum Frieden und Erwachen.

Sie ziemen sich für eine Asketin nicht,

sie sind nicht der Schatz der Edlen;

Nur Gier und Rausch stellen sie dar,

Verwirrung und zunehmenden Verfall,

sie sind zweifelhaft und sehr beschwerlich –

es gibt dabei nichts Dauerhaftes.

Verkommen und nachlässig,

unlauter im Herzen,

kämpfen nicht erleuchtete Leute gegeneinander

und schaffen Spannungen.

Gefangennehmen, Töten, Elend,

Verlust, Kummer und Klage:

Die in Sinnenfreuden versunken sind,

sehen viele verhängnisvolle Dinge.

Meine Familie, warum drängt ihr mich

zu Sinnenfreuden, als wärt ihr meine Feinde?

Ihr wisst, dass ich fortgezogen bin,

da ich in Sinnenfreuden Gefahr sehe.

Weder durch Goldmünzen noch durch ungemünztes Gold

werden die Befleckungen aufgelöst.

Sinnenfreuden sind Feinde und Mörder,

feindliche Kräfte, die uns an Dornen binden.

Meine Familie, warum drängt ihr mich

zu Sinnenfreuden, als wärt ihr meine Feinde?

Ihr wisst, dass ich fortgezogen bin,

geschoren, in die äußere Robe gehüllt.

Reste zum Einsammeln,

weggeworfene Lumpen als Robe –

das steht mir an,

das sind die wesentlichen Dinge des hauslosen Lebens.

Große Seher stoßen Sinnenfreuden aus,

himmlische und auch menschliche.

Sicher in ihrem Refugium stehen sie fest, sind befreit

und haben unerschütterliches Glück gefunden.

Dass mir keine Sinnenfreuden begegnen,

denn in ihnen findet man keinen Schutz.

Sinnenfreuden sind Feinde und Mörder,

sie sind schmerzhaft wie ein Leuchtfeuer.

Das ist eine Sperre, eine Gefahr,

voller Qual und Dornen,

ein toter Winkel, uneben,

ein großes Einfallstor für die Verwirrung.

Sinnenfreuden sind ein Risiko, sind schrecklich,

sie sind wie ein Schlangenkopf;

Toren genießen sie,

die blinden gewöhnlichen Leute.

Es gibt so viele Unwissende in der Welt,

die im Morast der Sinnlichkeit feststecken.

Sie kennen nicht das Ende

von Wiedergeburt und Tod.

Wegen der Sinnenfreuden

stürzen sich die Menschen direkt auf den Weg, der zu einem schlechten Ort führt.

Viele folgen diesem Weg,

der ihnen Krankheit bringt.

So schaffen Sinnenfreuden Feinde,

so foltern und verunreinigen sie.

Mit weltlichen fleischlichen Genüssen fangen sie die Wesen ein,

sie sind nichts anderes als die Fesseln des Todes.

Sie machen verrückt und verführen,

Sinnenfreuden verdrehen einem den Kopf.

Sie sind eine Schlinge, die Māra ausgelegt hat,

um die Wesen zu verunreinigen.

Sinnenfreuden haben unendliche Nachteile,

sie sind voller Leiden, ein schreckliches Gift.

Sie bieten wenig Erfüllung und stiften Unfrieden,

helle Eigenschaften dörren sie aus.

Da ich mit Sinnenfreuden

so viel Zerstörung verursacht habe,

will ich nicht wieder auf sie zurückfallen,

sondern mich stets am Erlöschen freuen.

Einst hatte ich Unfrieden um der Sinnenfreuden willen,

jetzt sehne ich mich nach dem kühlen Zustand.

Ich werde beflissen meditieren,

um alle Fesseln aufzulösen.

Ohne Kummer, unbefleckt, sicher:

Diesem Pfad folge ich,

dem geraden edlen achtfachen Pfad,

auf dem die Seher hinübergelangt sind.“

„Seht euch das an: Subhā, die Tochter des Schmieds,

steht fest in der Lehre.

Sie hat den unbewegten Zustand erreicht,

als sie am Fuß eines Baumes meditierte.

Gerade acht Tage ist es her, dass sie fortgezogen ist,

voller Vertrauen zu der schönen Lehre.

Von Uppalavaṇṇā geschult

ist sie Meisterin des dreifachen Wissens, Überwinderin des Todes.

Diese ist von Sklaverei und Schulden befreit,

eine Nonne, deren Fähigkeiten entwickelt sind.

Von allen Jochen gelöst

hat sie die Aufgabe erfüllt und ist frei von Befleckungen.“

So ehrte Sakka, Herr über alle Geschöpfe,

mit übersinnlichen Kräften gekommen,

zusammen mit seiner Götterschar

Subhā, die Tochter des Schmieds.

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