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Übersetzungen [15]

Vaḍḍhas Mutter

Strophen der altehrwürdigen Nonnen 9.1

Das Neunerbuch

Vaḍḍhas Mutter

„Vaḍḍha, bitte gerate in der Welt

niemals ins Gewirr.

Mein Kind, nimm nicht

wieder und wieder am Leiden teil.

Denn glücklich leben die Abgeklärten, Vaḍḍha,

unbewegt, den Zweifel abgeschnitten,

kühl geworden und gezähmt

und frei von Befleckungen.

Vaḍḍha, hege den Pfad,

den die Seher gegangen sind,

mit dem man das Sehen erlangt

und dem Leiden ein Ende macht.“

„Mutter, du sprichst zu mir

so selbstbewusst über diese Sache.

Meine liebe Mama, es kommt mir so vor,

als sei in dir kein Gewirr zu finden.“

„Vaḍḍha, nicht eine Spur und nicht ein Hauch

von Gewirr ist in mir zu finden

mit keinerlei Bedingung,

sei sie nieder, hoch oder mittel.

Für mich, die ich meditiere und beflissen bin,

haben alle Befleckungen aufgehört.

Das dreifache Wissen habe ich verwirklicht

und die Anleitung des Buddha erfüllt.“

„Ach so vortrefflich war die Peitsche,

mit der meine Mutter mich anspornte!

Aus Anteilnahme

sprach sie Strophen über das höchste Ziel.

Als ich ihre Worte hörte,

von meiner Mutter angeleitet,

wurde ich von einer rechtschaffenen Dringlichkeit ergriffen

um des Refugiums vor dem Joch willen.

Mit Mühe und Entschlossenheit,

unermüdlich Tag und Nacht,

von meiner Mutter angetrieben,

erlangte ich den höchsten Frieden.“

Kommentar [2]