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Übersetzungen [19]

Die mystische Silbe huṁ

Innige Sprüche 1.4

Die mystische Silbe huṁ

So habe ich es gehört:

Einmal, als er eben erwacht war, hielt sich der Buddha in Uruvelā beim Banyanbaum des Ziegenhirten auf, am Ufer des Flusses Nerañjarā.

Zu der Zeit saß der Buddha sieben Tage mit gekreuzten Beinen reglos da und erfuhr die Seligkeit der Befreiung.

Als sieben Tage vergangen waren, trat der Buddha aus diesem Versenkungszustand heraus.

Da ging ein gewisser Brahmane, einer von denen, die die mystische Silbe „huṁ huṁ“ murmeln, zum Buddha und tauschte Willkommensgrüße mit ihm aus.

Nach der Begrüßung und dem Austausch von Höflichkeiten stellte er sich zur Seite hin und sagte:

„Werter Gotama, inwiefern ist jemand ein Brahmane? Und welche Dinge machen einen zum Brahmanen?“

Und da er diese Sache verstand, drückte der Buddha bei dieser Gelegenheit dieses innige Gefühl aus:

„Ein Brahmane, der schlechte Eigenschaften verbannt hat –

nicht ‚huṁ huṁ‘ murmelnd, nicht befleckt, selbst-beherrscht,

Meister des vollständigen Wissens, der das geistliche Leben erfüllt hat –

ein solcher kann rechtmäßig die göttliche Doktrin verkünden;

nichts maßt er sich an irgendwo in der Welt.“

Kommentar [1]