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Übersetzungen [20]

Mit Bhaddiya

Innige Sprüche 2.10

Mit Bhaddiya

So habe ich es gehört:

Einmal hielt sich der Buddha bei Anupiya in einem Mangowäldchen auf.

Zu dieser Zeit drückte der Ehrwürdige Bhaddiya, der Sohn Kāḷīgodhās, selbst in der Wildnis, am Fuß eines Baumes oder in einer leeren Hütte häufig dieses innige Gefühl aus:

„Oh welche Seligkeit! Oh welche Seligkeit!“

Einige Mönche und Nonnen hörten ihn

und dachten:

„Ohne Zweifel führt der Ehrwürdige Bhaddiya das geistliche Leben unzufrieden.

Es ist, wenn er sich an die Freuden des Königtums erinnert, die er früher als Laie genoss, dass er selbst in der Wildnis, am Fuß eines Baumes oder in einer leeren Hütte häufig dieses innige Gefühl ausdrückt:

‚Oh welche Seligkeit! Oh welche Seligkeit!‘“

Da gingen diese Mönche und Nonnen zum Buddha, verbeugten sich, setzten sich zur Seite hin und berichteten ihm ihre Vermutung.

Da wandte sich der Buddha an einen Mönch:

„Bitte, Mönch, sag dem Mönch Bhaddiya in meinem Namen,

dass der Lehrer ihn rufen lässt.“

„Ja, Herr“, antwortete der Mönch. Er ging zu Bhaddiya und sagte zu ihm:

„Geehrter Bhaddiya, der Lehrer lässt dich rufen.“

„Ja, Geehrter“, antwortete Bhaddiya. Er ging zum Buddha, verbeugte sich und setzte sich zur Seite hin. Der Buddha sagte zu ihm:

„Ist es wirklich wahr, Bhaddiya, dass du selbst in der Wildnis, am Fuß eines Baumes oder in einer leeren Hütte häufig dieses innige Gefühl ausdrückst:

‚Oh welche Seligkeit! Oh welche Seligkeit!‘?“

„Ja, Herr.“

„Aber warum tust du das?“

„Früher, als ich als Laie über das Land herrschte, war innerhalb und außerhalb des königlichen Hofs, innerhalb und außerhalb der Stadt und innerhalb und außerhalb des Landes gut für meinen Schutz gesorgt.

Doch obwohl ich so geschützt und verteidigt wurde, blieb ich furchtsam, ängstlich, misstrauisch und bange.

Aber heutzutage bin ich, selbst wenn ich allein in der Wildnis bin, am Fuß eines Baumes oder in einer leeren Hütte, nicht furchtsam, ängstlich, misstrauisch oder bange. Ich lebe entspannt, kein Haar sträubt sich mir, ich lebe von Wohltätigkeit und mein Herz ist frei wie ein wilder Hirsch.

Es ist aus diesem Grund, dass ich selbst in der Wildnis, am Fuß eines Baumes oder in einer leeren Hütte häufig dieses innige Gefühl ausgedrückt habe:

‚Oh welche Seligkeit! Oh welche Seligkeit!‘“

Und da er diese Sache verstand, drückte der Buddha bei dieser Gelegenheit dieses innige Gefühl aus:

„Die in sich keinen Zorn verbergen,

die über jedes Dasein hinausgegangen sind,

glücklich, ohne Furcht oder Kummer –

selbst die Götter können sie nicht sehen.“

Kommentar [1]