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Übersetzungen [19]

Mit Mucalinda

Innige Sprüche 2.1

Mit Mucalinda

So habe ich es gehört:

Einmal, als er eben erwacht war, hielt sich der Buddha in Uruvelā am Fuß des Mucalindabaums auf, am Ufer des Flusses Nerañjarā.

Zu der Zeit saß der Buddha sieben Tage mit gekreuzten Beinen reglos da und erfuhr die Seligkeit der Befreiung.

Da brach ein großes unerwartetes Unwetter los, das sieben Tage Regen, kalte Winde und Wolken brachte.

Der Drachenkönig Mucalinda kam aus seiner Behausung, umschlang den Körper des Buddha mit sieben Windungen und breitete seine breite Haube über seinen Kopf im Gedanken:

„Dass dem Buddha nicht heiß oder kalt sei und er nicht von Fliegen, Stechmücken, Wind, Sonne und Kriechtieren belästigt werde.“

Als sieben Tage vergangen waren, trat der Buddha aus diesem Versenkungszustand heraus.

Als er erkannte, dass die Himmel klar und wolkenlos waren, rollte Mucalinda seine Windungen vom Körper des Buddha ab. Er verbarg seine eigene Gestalt und nahm die Gestalt eines jungen Brahmanen an. Er stellte sich vor den Buddha hin und grüßte ihn mit zusammengelegten Händen.

Und da er diese Sache verstand, drückte der Buddha bei dieser Gelegenheit dieses innige Gefühl aus:

„Abgeschiedenheit ist Glück für den Zufriedenen,

der die Lehre sieht, die er gelernt hat.

Güte für die Welt ist Glück

für einen, der keinem lebenden Geschöpf etwas zuleide tun würde.

Schwinden der Leidenschaft für die Welt ist Glück

für einen, der über Sinnenfreuden hinausgegangen ist.

Aber die Einbildung ‚Ich bin‘ zu beseitigen,

ist wahrhaftig das höchste Glück.“

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