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Übersetzungen [17]

Die Lebenskraft aufgeben

Innige Sprüche 6.1

Die Lebenskraft aufgeben

So habe ich es gehört:

Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach.

Da kleidete der Buddha sich am Morgen an, nahm Schale und Robe und betrat Vesālī zum Almosengang.

Nach dem Essen, als er vom Almosengang zurückkam, wandte er sich an den Ehrwürdigen Ānanda:

„Ānanda, hol dein Sitztuch.

Lass uns für die Meditation des Tages zum Cāpāla-Heiligtum gehen.“

„Ja, Herr“, antwortete Ānanda. Er nahm sein Sitztuch und folgte dem Buddha.

Da ging der Buddha zum Cāpāla-Heiligtum und setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz.

Und der Buddha sagte zum Ehrwürdigen Ānanda:

„Ānanda, Vesālī ist entzückend. Und die Udena-, Gotamaka-, Sieben-Mädchen-, Viele-Kinder-, Sārandada- und Cāpāla-Heiligtümer sind entzückend.

Jeder, der die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickelt und gemehrt hat, sie zu seinem Fahrzeug und seiner Grundlage gemacht, sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt hat, kann, wenn er will, für das volle Maß der Lebensdauer weiterleben, oder was davon übrig ist.

Der Klargewordene hat die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickelt und gemehrt, sie zu seinem Fahrzeug und seiner Grundlage gemacht, sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt. Wenn er will, kann er für das volle Maß der Lebensdauer weiterleben, oder was davon übrig ist.“

Aber Ānanda verstand nicht, obwohl der Buddha einen so offensichtlichen Hinweis gab, ein so deutliches Zeichen.

Er bat den Buddha nicht:

„Herr, dass doch der Gesegnete bitte für das volle Maß der Lebensdauer bleibe! Dass der Heilige bitte für das volle Maß der Lebensdauer bleibe – zum Nutzen und Glück vieler Menschen, aus Anteilnahme für die Welt, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen.“ Denn sein Geist war wie von Māra besessen.

Zum zweiten Mal …

und zum dritten Mal sagte der Buddha zu Ānanda:

„Ānanda, Vesālī ist entzückend. Und die Udena-, Gotamaka-, Sieben-Mädchen-, Viele-Kinder-, Sārandada- und Cāpāla-Heiligtümer sind entzückend.

Jeder, der die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickelt und gemehrt hat, sie zu seinem Fahrzeug und seiner Grundlage gemacht, sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt hat, kann, wenn er will, für das volle Maß der Lebensdauer weiterleben, oder was davon übrig ist.

Der Klargewordene hat die vier Grundlagen übersinnlicher Kraft entwickelt und gemehrt, sie zu seinem Fahrzeug und seiner Grundlage gemacht, sie hochgehalten, gefestigt und richtig umgesetzt. Wenn er will, kann er für das volle Maß der Lebensdauer weiterleben, oder was davon übrig ist.“

Aber Ānanda verstand nicht, obwohl der Buddha einen so offensichtlichen Hinweis gab, ein so deutliches Zeichen.

Er bat den Buddha nicht:

„Herr, dass doch der Gesegnete bitte für das volle Maß der Lebensdauer bleibe! Dass der Heilige bitte für das volle Maß der Lebensdauer bleibe – zum Nutzen und Glück vieler Menschen, aus Anteilnahme für die Welt, zum Segen, Nutzen und Glück von Göttern und Menschen.“ Denn sein Geist war wie von Māra besessen.

Da sagte der Buddha zum Ehrwürdigen Ānanda:

„Bitte, Ānanda, geh nach deinem Belieben.“

„Ja, Herr“, antwortete Ānanda. Er erhob sich von seinem Sitz, verbeugte sich, umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und setzte sich an den Fuß eines nahen Baumes.

Und nicht lange, nachdem Ānanda gegangen war, kam Māra der Böse zum Buddha, stellte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

„Dass der Gesegnete jetzt vollkommen erlösche! Dass der Heilige jetzt vollkommen erlösche! Jetzt ist die Zeit für das vollkommene Erlöschen des Buddha.

Herr, du hast einmal erklärt:

‚Böser, ich werde nicht vollkommen erlöschen, bevor ich nicht Mönchsschüler habe, die fähig sind, gebildet, selbstbewusst, gelehrt, die die Lehre im Gedächtnis haben und im Einklang mit der Lehre üben; bevor sie nicht üben, indem sie diesem Vorgehen richtig folgen, und im Einklang mit der Lehre leben; bevor sie nicht ihre eigene Überlieferung gelernt haben und sie erklären, lehren, feststellen, etablieren, klarstellen, aufgliedern und enthüllen; bevor sie nicht die Doktrinen anderer, die aufkommen, rechtmäßig und vollständig widerlegen und auf einer beweisbaren Grundlage lehren können.‘

Heute hast du solche Mönchsschüler.

Dass der Gesegnete jetzt vollkommen erlösche! Dass der Heilige jetzt vollkommen erlösche! Jetzt ist die Zeit für das vollkommene Erlöschen des Buddha.

Herr, du hast einmal erklärt:

‚Böser, ich werde nicht vollkommen erlöschen, bevor ich nicht Nonnenschülerinnen habe, die fähig sind, gebildet, selbstbewusst, gelehrt …‘ …

Heute hast du solche Nonnenschülerinnen.

Dass der Gesegnete jetzt vollkommen erlösche! Dass der Heilige jetzt vollkommen erlösche! Jetzt ist die Zeit für das vollkommene Erlöschen des Buddha.

Herr, du hast einmal erklärt:

‚Böser, ich werde nicht vollkommen erlöschen, bevor ich nicht Laienmänner als Schüler habe, die fähig sind, gebildet, selbstbewusst, gelehrt …‘

Heute hast du solche Laienmänner als Schüler.

Dass der Gesegnete jetzt vollkommen erlösche! Dass der Heilige jetzt vollkommen erlösche! Jetzt ist die Zeit für das vollkommene Erlöschen des Buddha.

Herr, du hast einmal erklärt:

‚Böser, ich werde nicht vollkommen erlöschen, bevor ich nicht Laienfrauen als Schülerinnen habe, die fähig sind, gebildet, selbstbewusst, gelehrt …‘

Heute hast du solche Laienfrauen als Schülerinnen.

Dass der Gesegnete jetzt vollkommen erlösche! Dass der Heilige jetzt vollkommen erlösche! Jetzt ist die Zeit für das vollkommene Erlöschen des Buddha.

Herr, du hast einmal erklärt:

‚Böser, ich werde nicht vollkommen erlöschen, bevor mein geistlicher Pfad nicht erfolgreich und blühend ist, umfassend, beliebt, weit verbreitet und gut verkündet, wo immer es Götter und Menschen gibt.‘

Heute ist dein geistlicher Pfad erfolgreich und blühend, umfassend, beliebt, weit verbreitet und gut verkündet, wo immer es Götter und Menschen gibt.

Dass der Gesegnete jetzt vollkommen erlösche! Dass der Heilige jetzt vollkommen erlösche! Jetzt ist die Zeit für das vollkommene Erlöschen des Buddha.“

Darauf sagte der Buddha zu Māra:

„Sei unbesorgt, Böser. Das vollkommene Erlöschen des Klargewordenen wird bald sein.

In drei Monaten von jetzt an wird der Klargewordene vollkommen erloschen sein.“

So gab der Buddha am Cāpāla-Heiligtum die Lebenskraft auf, achtsam und der Situation bewusst.

Als er das tat, gab es ein großes Erdbeben, furchterregend und haarsträubend, und Donner ließ den Himmel bersten.

Und da er diese Sache verstand, drückte der Buddha bei dieser Gelegenheit dieses innige Gefühl aus:

„Das Unvergleichliche verglich er mit der Schaffung längeren Lebens,

und der Abgeklärte gab die Lebenskraft auf.

Im Innern glücklich, gesammelt,

zerbrach er die Selbst-Schöpfung wie eine Rüstung.“

Kommentar [1]