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Übersetzungen [13]

Beim Dorf Sāma

Nummerierte Lehrreden 6.21

3. Das Kapitel über unübertreffliche Dinge

Beim Dorf Sāma

Einmal hielt sich der Buddha im Land der Sakyer bei dem Dörfchen Sāma auf, an einem Lotusteich.

Da kam spät in der Nacht eine strahlende Gottheit, die mit ihrer Schönheit den Lotusteich weithin erhellte, zum Buddha, verbeugte sich, stellte sich zur Seite hin und sagte zu ihm:

„Herr, diese drei Eigenschaften führen zum Niedergang eines Mönchs.

Welche drei?

Man genießt Arbeit, Reden und Schlafen.

Das sind die drei Eigenschaften, die zum Niedergang eines Mönchs führen.“

So sprach jene Gottheit

und der Lehrer begrüßte es.

Da verbeugte sich diese Gottheit, als sie die Zustimmung des Lehrers erkannt hatte, umrundete den Buddha respektvoll, die rechte Seite ihm zugewandt, und verschwand eben dort.

Als dann die Nacht vorüber war, berichtete der Buddha den Mönchen und Nonnen, was vorgefallen war, und fügte hinzu:

„Es ist ein Unglück für diejenigen unter euch, von denen selbst die Gottheiten wissen, dass bei ihnen die tauglichen Eigenschaften abnehmen.

Ich will euch noch drei weitere Eigenschaften lehren, die zum Niedergang führen.

Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“

„Ja, Herr“, antworteten sie.

Der Buddha sagte:

„Und was, Mönche und Nonnen, sind die drei Eigenschaften, die zum Niedergang führen?

Man genießt Gesellschaft, ist schwer zu ermahnen und hat schlechte Freunde.

Diese drei Eigenschaften führen zum Niedergang.

Bei allen, bei denen in der Vergangenheit die tauglichen Eigenschaften verkümmert sind, sind sie aus diesen sechs Gründen verkümmert.

Bei allen, bei denen sie in Zukunft verkümmern werden, werden sie aus diesen sechs Gründen verkümmern.

Bei allen, bei denen sie in der Gegenwart verkümmern, verkümmern sie aus diesen sechs Gründen.“

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