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Übersetzungen [19]

Die zehn Kräfte

Verbundene Lehrreden 12.21

3. Das Kapitel über die zehn Kräfte

Die zehn Kräfte

In Sāvatthī.

„Mönche und Nonnen, ein Klargewordener hat zehn Kräfte und vier Arten von Selbstvertrauen. Damit beansprucht er den Platz des Bullen, brüllt sein Löwengebrüll in den Versammlungen und dreht das göttliche Rad.

So ist Form, so ist ihr Ursprung, so ihr Vergehen.

So ist Gefühl, so ist sein Ursprung, so sein Vergehen.

So ist Wahrnehmung, so ist ihr Ursprung, so ihr Vergehen.

So sind Willensbildungsprozesse, so ist ihr Ursprung, so ihr Vergehen.

So ist Bewusstsein, so ist sein Ursprung, so sein Vergehen.

Wenn dieses besteht, gibt es dieses; aufgrund des Erscheinens von diesem erscheint dieses.

Wenn dieses nicht besteht, gibt es dieses nicht; aufgrund des Aufhörens von diesem hört dieses auf.

Das heißt: Unwissenheit ist die Bedingung für Willensbildungsprozesse.

Willensbildungsprozesse sind die Bedingung für Bewusstsein. …

So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande.

Wenn Unwissenheit schwindet und restlos aufhört, hören Willensbildungsprozesse auf.

Wenn Willensbildungsprozesse aufhören, hört Bewusstsein auf. …

So hört diese ganze Masse des Leidens auf.“

Kommentar [1]